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Engagement in der Versorgung von Epilepsiepatienten
Pfizer unterstützt die Stiftung Michael
News vom 02.06.2009
Die Stiftung Michael widmet sich der Förderung der Epilepsieforschung und dem Wohl von Epilepsiepatienten. "Ausschließlicher und unmittelbarer Zweck der Stiftung Michael sind die wissenschaftliche Erforschung der Ursachen der Anfallskrankheiten und der am besten geeigneten Methoden ihrer Behandlung", so steht es in der Satzung. Vor allem die Verbesserung der Lebensqualität von Epilepsiepatienten hat sich die erste deutsche private Stiftung zu dieser Indikation auf die Fahne geschrieben.
Gegründet wurde sie 1962 von dem Publizisten und Verleger Dr. Fritz Harzendorf, dessen Sohn an Epilepsie erkrankte. Seither fördert die Stiftung Nachwuchswissenschaftler durch die Vergabe von Ausbildungsstipendien und die Auslobung des "Michael-Preises" für junge Forscher auf diesem Gebiet. Alle zwei Jahre kommen die Preisträger – heute zum größten Teil renommierte Wissenschaftler – zum Erfahrungsaustausch zusammen. Mit diesem Michael-Forum fördert die Stiftung den wissenschaftlichen Diskurs auf höchstem Niveau.
Einrichtung von fast 150 Epilepsieambulanzen in Deutschland
Neben dieser Unterstützung der Epilepsieforschung konnte die Stiftung in den letzten Jahren die Einrichtung von fast 150 Epilepsieambulanzen in Deutschland initiieren, davon mehr als 100 speziell für Kinder an Kinderkliniken. Diese Leistung, die von der Stiftung ausschließlich aus privaten Spenden ohne jegliche öffentliche Mittel finanziert wird, zeugt von dem hohen ethischen Stellenwert der Stiftung Michael.
Dr. Heinz Bühler, Vorstand der Stiftung Michael, und Dr. Marcus Rüdinger, Pfizer Pharma GmbH, bei der offiziellen Scheckübergabe auf dem ILAE in Rostock am 21. Mai 2009.
Mit einer Spende spricht die Firma Pfizer diesem ehrenamtlichen Engagement ihre Wertschätzung aus und möchte die Stiftung in ihrer Arbeit unterstützen. Dr. Heinz Bühler, der die Spende im Rahmen der 6. Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Sektionen der Internationalen Liga gegen Epilepsie entgegengenommen hat, hofft, dass Pfizer diese Unterstützung auch in den kommenden Jahren aufrecht erhalten wird.