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Auf Reise: unterwegs mit Epilepsie

Symbolbild: Bahnhof. Quelle: pixelquelle.de

Ausreichend Medikamente mitnehmen
Vor Beginn einer Reise sollten Betroffene sicherstellen, dass sie einen ausreichenden Vorrat an Medikamenten für die gesamte Dauer der Reise haben. Medikamente gehören immer in das Handgepäck, nicht in den Koffer. Nehmen Sie die Originalverpackung, ein Arztattest oder einen Notfallausweis mit, damit es keine Schwierigkeiten am Zoll gibt.

Unterwegs mit dem Flugzeug
Flugreisen an sich lösen keine Anfälle aus, aber ein eventuell damit einhergehender Schlafmangel, Zeitverschiebung und Übermüdung können diese begünstigen. Falls möglich, sollten Tagflüge anstelle von Nachtflügen gewählt werden.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt!
Besprechen Sie Ihre Reisepläne rechtzeitig mit Ihrem Arzt. Gegebenenfalls kann der Anfallsschutz durch eine vorübergehende Erhöhung der Dosis oder die vorübergehende Einnahme eines kurz wirksamen Medikaments gegen Anfälle verbessert werden. Bei reisebedingten Schlafstörungen kann eine Schlaftablette eingenommen werden, was Sie ebenfalls zuvor mit Ihrem Arzt besprechen sollten.

Insbesondere, wenn man ohne Begleitung reist, ist es ratsam, die Flugbegleiterin zu unterrichten, was während und nach einem Anfall zu tun ist.

Und: Besorgen Sie sich einen Link ffnet in neuem FensterInternationalen Epilepsie-Notfallausweis

 

Foto: Link öffnet in neuem Fensterpixelquelle.de