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Magnetresonanztomografie
Blick ins Gehirn
Um die Hirnstruktur darzustellen, ist heute die Magnetresonanztomografie (MRT), auch Kernspintomografie genannt, des Gehirns unverzichtbar geworden. Bei dieser völlig schmerzlosen Untersuchung werden Magnetfelder des Gehirns gemessen und im Computer in Schnittbilder umgesetzt. Dadurch können Gehirnerkrankungen wie Tumore oder Blutungen entdeckt werden. Mit der Magnetresonanztomografie gelingt es, auch kleinste Strukturen im Gehirn sehr detailliert darzustellen.
Oft liegt die Störung in einer ganz kleinen Narbe, z. B. im Schläfenlappen in Form einer so genannten Hippocampussklerose. Dies wurde früher oft übersehen.

Abb. MRT-Bild eines Patienten mit Epilepsie (links) und Vernarbung im Bereich einer als Hippocampus bezeichneten Gehirnstruktur.