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Epilepsie-Operation

Für einen Teil der Menschen, bei denen die Epilepsie auch durch Einsatz aller Medikamente nicht ausreichend zu kontrollieren ist, besteht die Möglichkeit einer Epilepsie-Operation. Eine Operation, bei der ein Neurochirurg die für die übermäßige Erregung verantwortliche Gehirnregion entfernt, ist nur dann möglich, wenn die Anfälle immer an derselben Stelle im Gehirn entstehen.

Illustration: Querschnitt durch das Hirn mit Angabe der Lage des Hippocampus.

Eine weitere Voraussetzung für die Operation ist, dass der betroffene Hirnbereich überhaupt gefahrlos entfernt werden kann. Und schließlich dürfen durch die Operation keine schweren Funktionsstörungen des Gehirns zu erwarten sein.

Den Anfallsherd aufspüren
Hier sollte frühzeitig durch einen Epilepsie-Spezialisten geklärt werden, ob die Voraussetzungen für eine Entfernung des Anfallsherdes im Gehirn durch eine Operation gegeben sind. Heute kann bei einigen Betroffenen mit modernsten Untersuchungsverfahren, z. B. der Magnetresonanztomografie, die Region im Gehirn ganz genau aufgespürt werden, die für die Epilepsie verantwortlich ist.

Die Operation
Bei der Epilepsie-Operation wird die für die epileptischen Anfälle verantwortliche Region entfernt. So kann auch für sehr schwer epilepsiekranke Menschen in 50 - 80 Prozent der Fälle eine deutliche Besserung oder gar Anfallsfreiheit geschaffen werden.

Ursachen einer Epilepsie, bei denen eine Operation wahrscheinlich erfolgreich ist, sind z. B. eine Vernarbung von Hirngewebe im Bereich einer als Hippocampus bezeichneten Hirnregion oder manche gutartigen Hirntumoren.